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JBL Quantum TWS Test - Lohnt sich der Hybrid für Konsolen & PC?

Falko Weis

Falko Weis

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14. März 2026

JBL Quantum TWS im Test: Kabellose Kopfhörer mit True Adaptive Noise Cancelling und Smart Ambient. Perfekt für Gaming und Anrufe.

Die JBL Quantum TWS sind keine klassischen Gaming-In-Ears für nebenbei, sondern ein ungewöhnlich flexibler Mix aus True Wireless, 2,4-GHz-Dongle, Bluetooth und ANC. Genau deshalb muss man sie anders bewerten als normale Earbuds: Für die Konsole zählen hier vor allem Latenz, Plattform-Kompatibilität, Mikrofonqualität und Komfort über längere Sessions. Der JBL Quantum TWS Test fällt deshalb differenziert aus, weil die Stärken im Alltag anders liegen als in einem reinen Shooter-Setup.

Die wichtigsten Punkte auf einen Blick

  • Auf PS5 und Nintendo Switch sind die Quantum TWS mit Dongle am überzeugendsten, weil die Verzögerung niedrig bleibt.
  • Laut JBL läuft QuantumSURROUND nur am PC mit QuantumENGINE, auf Konsolen zählt also vor allem der saubere Stereo-Klang.
  • Für Xbox würde ich sie nicht einplanen, weil der offiziell saubere Wireless-Weg dort praktisch fehlt.
  • Das Mikrofon ist für Chat und Calls ordentlich, ersetzt aber kein gutes Boom-Mikrofon an einem Over-Ear-Headset.
  • Der Akku ist mit 8 Stunden im Hörer und 16 Stunden im Case solide, real sinkt der Wert mit ANC und hoher Lautstärke.
  • Preislich liegen sie aktuell bei JBL bei 78,99 Euro, also spürbar unter dem damaligen Listenpreis.

Warum die Quantum TWS auf Konsolen überhaupt spannend sind

Ich sehe den Reiz dieser Ohrhörer vor allem in der Mischung aus kompakter Bauform und Gaming-Funktionen. Der 2,4-GHz-Dongle ist dabei der eigentliche Schlüssel, denn erst dadurch fühlt sich der Ton auf einer Konsole schnell genug an, um mit Bild und Eingaben mitzuhalten. Bluetooth allein wäre für ernsthaftes Spielen deutlich weniger attraktiv, gerade bei schnellen Action- oder Ego-Shootern.

Hinzu kommt, dass die Quantum TWS nicht nur auf Gaming getrimmt sind, sondern auch im Alltag funktionieren. Mit Bluetooth, Noise Cancelling, Ambient Aware und der Dual-Source-Funktion lassen sie sich zwischen Konsole, Smartphone und Laptop sinnvoll hin- und herschalten. Genau diese Vielseitigkeit macht sie interessant für alle, die nicht nur eine reine Zockerlösung suchen, sondern ein Set für verschiedene Geräte.

Für mich ist das der Punkt, an dem sich die Ohrhörer von vielen typischen Gaming-Headsets unterscheiden: Sie versprechen nicht maximale Spezialisierung, sondern möglichst wenig Reibung beim Wechsel zwischen Spielen, Medien und Anrufen. Das ist praktisch, solange man die Grenzen des Formats realistisch einordnet.

So gut funktionieren sie an PS5, Switch und Xbox

Bei Konsolen trennt sich schnell die Theorie von der Praxis. Die beste Erfahrung bekommst du dort, wo der USB-Dongle direkt genutzt werden kann, also vor allem an PlayStation und Nintendo Switch im passenden Setup. Auf diesen Plattformen spielt die niedrige Latenz ihre größte Stärke aus, weil Ton und Bild sauber zusammenbleiben.
Plattform Verbindung Mein Urteil Worauf es ankommt
PS5 USB-Dongle Gut bis sehr gut Für Singleplayer und normale Online-Spiele eine starke, unauffällige Lösung.
Nintendo Switch USB-Dongle oder Bluetooth Gut im Dock, unterwegs ordentlich Am stärksten mit Dongle; Bluetooth ist eher die Komfort-Variante für Casual-Gaming.
Xbox Series X|S Kein sauberer Wireless-Weg Praktisch nicht empfehlenswert Für die Quantum-Reihe verweist JBL bei Xbox auf andere Anschlusswege; für die TWS bleibt das in der Praxis ein Problem.
PC USB-Dongle + Software Am stärksten Hier kommen Latenz, EQ und Surround am besten zusammen.

Gerade bei Xbox bin ich klar: Ich würde die Quantum TWS dafür nicht kaufen. Das Modell ist auf flexible Drahtlosnutzung ausgelegt, aber nicht auf eine echte Xbox-Komfortlösung. Wer primär auf Xbox spielt, fährt mit einem passenden Over-Ear-Headset oder einem speziell unterstützten Modell deutlich sicherer.

Die Schlussfolgerung ist simpel: Je mehr dein Setup auf USB-Dongle und Stereo-Playback setzt, desto besser passen die Ohrhörer. Sobald eine Plattform Sonderwege verlangt, verlieren sie ihren Vorteil. Genau deshalb ist die Frage nach der Konsole hier wichtiger als bei vielen anderen In-Ears.

Klang, Ortung und Latenz im Spiel

Klanglich liefern die Quantum TWS einen typischen JBL-Zugriff: eher direkt, eher druckvoll, mit genug Fundament für Explosionen, Motoren und Musik. Die 10-mm-Treiber tun dabei ihren Dienst, ohne dass der Sound künstlich dünn wirkt. Für Story-Games, Racing oder Actiontitel funktioniert das sehr gut, weil der Klang groß genug bleibt, um nicht langweilig zu wirken.

Wichtiger als reiner Druck ist beim Gaming aber die Ortung, also die Präzision, mit der du Schritte, Richtungen und Entfernungen einordnest. Hier sind die TWS ordentlich, aber sie bleiben physikalisch ein In-Ear-Produkt mit kleinerer Bühne als gute Over-Ears. Das merkst du besonders dann, wenn du in kompetitiven Shootern auf feine Richtungswechsel angewiesen bist.

Den herstellereigenen Raumklang würde ich deshalb nicht überschätzen. Laut JBL ist QuantumSURROUND auf dem PC nur zusammen mit QuantumENGINE verfügbar. Auf Konsole zählt damit in erster Linie der saubere Stereo-Klang, und der ist gut genug, aber nicht magisch. Wer auf der PlayStation schon mit dem 3D-Audio der Konsole arbeitet, bekommt eine brauchbare Kombination, aber keinen echten Ersatz für ein dediziertes High-End-Gaming-Headset.

Auch die Latenz ist ein echter Trennpunkt. Über den Dongle ist das Setup klar im Vorteil, über Bluetooth würde ich eher an Medien, Casual Games oder den mobilen Einsatz denken. Für mich ist das die ehrlichste Bewertung: Spielen ja, aber nur mit dem richtigen Verbindungsweg.

Mikrofon, App und Bedienung im Alltag

Bei den Mikrofonen setze ich keine unrealistischen Erwartungen an True-Wireless-Buds. JBL bewirbt Beamforming-Technik, also eine Richtwirkung, die Sprache stärker hervorhebt und störende Umgebungsgeräusche etwas zurücknimmt. Das ist für Party-Chat, Discord oder kurze Sprachbefehle völlig brauchbar, aber ein Boom-Mikrofon bleibt in Klarheit und Präsenz meist überlegen.

Praktisch ist dagegen die Dual-Source-Idee. Ich mag an diesem Konzept, dass ein Anruf vom Handy nicht zwingend das Spiel zerlegt: Erst kommt das Gaming-Signal, dann springst du bei Bedarf auf Bluetooth um und gehst danach zurück zur Konsole oder zum PC. Genau solche kleinen Dinge machen im Alltag mehr aus, als Marketingtexte vermuten lassen.

Die Feinabstimmung läuft am sinnvollsten über die App beziehungsweise die JBL-Software, bevor du dich an die Konsole setzt. Dort kannst du EQ, Mikrofon und weitere Audio-Details anpassen, statt später auf der Konsole selbst herumzudoktern. Das ist kein Nachteil, solange du ohnehin ein paar Minuten in die Einrichtung investierst. Wer dagegen Plug-and-Play ohne Nachdenken erwartet, wird weniger profitieren.

Unterm Strich ist die Bedienung eher auf Flexibilität als auf puristische Einfachheit ausgelegt. Das ist gut, wenn du zwischen Geräten wechselst. Es ist weniger gut, wenn du nur ein einziges, dauerhaft gleiches Gaming-Setup willst.

Akkulaufzeit, Tragekomfort und die Grenzen des Formats

Bei der Laufzeit liegen die Quantum TWS mit 8 Stunden im Ohrhörer und 16 Stunden zusätzlich im Case auf einem vernünftigen Niveau. Das reicht für mehrere Sessions, einen Arbeitsweg und zwischendurch auch für längere Abende. In der Praxis hängt aber viel davon ab, wie laut du spielst und ob ANC aktiv ist.

Ich würde die Herstellerangabe als guten Orientierungswert lesen, nicht als Versprechen für jeden Fall. Noise Cancelling und hohe Lautstärke kosten spürbar Energie, und genau das ist bei Gaming-In-Ears relevant, weil viele Nutzer den Pegel eher anheben als senken. Wenn du die TWS oft mit ANC nutzt, sinkt die echte Laufzeit schneller als auf dem Papier.

Beim Tragen punkten sie vor allem durch das kleine Format. Für unterwegs, im Zug oder auf dem Sofa sind In-Ears angenehm, weil nichts auf dem Kopf drückt. Gleichzeitig bleibt der Sitz aber der kritische Punkt: Wenn die Ohrstöpsel nicht sauber abdichten, leidet nicht nur der Bass, sondern auch die Ortung. Deshalb sind die mitgelieferten Größen wichtig, und ich würde sie nicht nur aus Gewohnheit wechseln, sondern bewusst testen.

Für lange Marathon-Sessions habe ich dennoch einen klaren Vorbehalt: Ein gutes Over-Ear-Headset bleibt oft bequemer, wenn du mehrere Stunden am Stück spielst. Die Quantum TWS gewinnen bei Mobilität, nicht automatisch bei Langzeitkomfort.

Für wen ich sie 2026 empfehlen würde

  • Für Spieler, die zwischen PS5, PC und Smartphone wechseln und keine separate Lösung für jedes Gerät wollen.
  • Für alle, die In-Ears gegenüber großen Headsets bevorzugen und ein möglichst kleines Case schätzen.
  • Für Konsolen-Gaming in Wohnzimmer, unterwegs oder auf dem Switch-Setup, bei dem der Dongle sinnvoll eingesetzt werden kann.
  • Für Nutzer, denen ANC, Dual Source und flexible App-Anpassung wichtiger sind als das beste Boom-Mikrofon am Markt.
  • Nicht für Xbox als Hauptplattform und nicht für Leute, die nur auf maximale Chat- und Shooter-Präzision setzen.

Wenn ich die JBL Quantum TWS 2026 nüchtern einordne, dann als starke Speziallösung für gemischte Nutzung, nicht als universell bestes Konsolen-Headset. Auf PS5 und Switch machen sie vieles richtig, am PC sogar noch mehr, und der aktuelle Preis bei JBL wirkt dafür fair. Wer aber eine reine Xbox-Lösung oder das bequemste Headset für endlose Sessions sucht, sollte weitersehen.

Häufig gestellte Fragen

Ja, besonders mit dem USB-Dongle bieten sie niedrige Latenz und sauberen Klang. Für PS5 sind sie eine gute, unauffällige Lösung, und auf der Switch (im Dock) funktionieren sie ebenfalls sehr gut.

Offiziell gibt es keinen sauberen Wireless-Weg für die Xbox. Wir würden die Quantum TWS für die Xbox nicht empfehlen, da andere Headsets oder spezielle Modelle dort deutlich besser funktionieren.

Das Mikrofon ist für Chat und Anrufe ordentlich, dank Beamforming-Technik werden Umgebungsgeräusche reduziert. Es ersetzt jedoch kein gutes Boom-Mikrofon eines Over-Ear-Headsets für höchste Klarheit.

Die Quantum TWS bieten bis zu 8 Stunden Wiedergabezeit in den Ohrhörern und zusätzliche 16 Stunden über das Ladecase. Beachten Sie, dass ANC und hohe Lautstärke die tatsächliche Laufzeit reduzieren können.

JBLs QuantumSURROUND ist nur am PC mit der QuantumENGINE Software verfügbar. Auf Konsolen profitieren Sie hauptsächlich vom sauberen Stereo-Klang, der gut ist, aber keinen dedizierten High-End-Raumklang ersetzt.
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Autor Falko Weis
Falko Weis
Mein Name ist Falko Weis und ich bringe 14 Jahre Erfahrung in den Bereichen Spiele, Freizeit und Wissen mit. Schon in meiner Kindheit habe ich eine große Begeisterung für Spiele entwickelt, sei es im digitalen oder analogen Bereich. Diese Leidenschaft hat mich dazu inspiriert, tiefer in die Welt der Spiele einzutauchen und mein Wissen darüber zu erweitern. Ich finde es spannend, die verschiedenen Aspekte von Spielen zu erkunden und sie für andere verständlich zu machen. In meinen Artikeln beschäftige ich mich nicht nur mit aktuellen Trends und Entwicklungen in der Gaming-Welt, sondern auch mit den Hintergründen und der Geschichte von Spielen. Dabei lege ich großen Wert darauf, Informationen sorgfältig zu prüfen und komplexe Themen klar und einfach darzustellen. Mein Ziel ist es, meinen Lesern hilfreiche, präzise und aktuelle Inhalte zu bieten, die ihnen ein besseres Verständnis für die vielfältigen Facetten von Spielen und Freizeitaktivitäten ermöglichen.
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