Die Hinterhaltslager gehören in Days Gone zu den nützlichsten Nebenaufgaben, weil sie die Karte entschärfen, neue Crafting-Rezepte freischalten und die Reise durch Oregon spürbar sicherer machen. Ich würde sie nicht als bloße Sammelarbeit lesen, sondern als kleines System aus Aufklärung, Kampf und Belohnung. Wer die Lager versteht, spart sich später viel Frust mit Snipern, Fallen und unnötigen Umwegen.
Das solltest du über die Hinterhaltslager in Days Gone wissen
- Es gibt 14 Hinterhaltslager, verteilt auf sechs Regionen.
- Jedes geräumte Lager schaltet ein neues Rezept frei und deckt einen Teil der Karte auf.
- Die Lager sind besonders wertvoll, weil sie Orientierung und Ressourcen gleichzeitig verbessern.
- Wer alle 14 schafft, bringt die Storyline „Hinterhaltcamp-Jäger“ und die Trophäe voran.
- Viele Lager lassen sich mit Stealth deutlich sauberer räumen als mit offenen Gefechten.
Was die Hinterhaltslager in Days Gone dir bringen
In der Spielwelt sind das Stützpunkte von Maraudern oder Rippers, die an Straßen, in Wäldern oder an Randlagen sitzen. Sobald ein Lager fällt, verschwindet dort nicht nur die Bedrohung: Du deckst Nebel auf der Karte auf, bekommst Zugriff auf ein neues Rezept und bringst die Nebenstory „Hinterhaltcamp-Jäger“ voran. Der größte Gewinn ist nicht der Kampf selbst, sondern die Information, die du danach bekommst. Gerade im frühen Spiel macht das den Unterschied, ob du blind durchs Gebirge fährst oder eine Region sauber lesen kannst.
Ich halte die Lager deshalb für eine der besten Investitionen in den Spielfortschritt. Wer sie liegen lässt, spielt zwar weiter, verschenkt aber Komfort, Übersicht und nützliche Werkzeuge. Als Nächstes lohnt sich deshalb der Blick darauf, wo die 14 Lager überhaupt liegen.

Alle 14 Lager nach Regionen geordnet
Die Lager verteilen sich auf sechs Regionen. Ich nenne sie hier so, wie sie auf der Karte und in gängigen Guides auftauchen, damit du sie direkt mit deinem Spiel abgleichen kannst.
| Region | Lager | Einordnung |
|---|---|---|
| Cascades | Jefferson Rail Tunnel, Cascade Radio Tower, Horse Creek | Frühes Gebiet, gute Einstiegsroute für die ersten Räumungen. |
| Belknap | Bear Creek Hot Springs, Black Crater, Belknap Caves | Gemischtes Terrain, mit Rippern und Maraudern deutlich kantiger als die Startzone. |
| Lost Lake | Berley Lake, Deerborn | Mittlerer Spielabschnitt, oft breiter aufgebaut und deshalb taktisch interessanter. |
| Iron Butte | Wagon Road, Redwood RV Park | Ripper-Territorium, klar aggressiver und mit mehr Druck von oben und aus der Distanz. |
| Crater Lake | Cascade Lakes Railway, Spruce Lake | Späte Lager, teilweise eng mit der Story verknüpft und entsprechend gut versteckt. |
| Highway 97 | Aspen Butte, Bare Bay | Spätes Gebiet, in dem sauberes Vorgehen deutlich mehr wert ist als Chaos. |
Wichtig ist dabei ein Detail: Einige Lager tauchen erst im Storyverlauf sichtbar auf oder sind an Missionen gekoppelt. Wenn dir also eines fehlt, ist das oft kein Fehler, sondern schlicht der Zeitpunkt. Mit dieser Karte im Kopf wird das Räumen deutlich planbarer, und genau das macht den Unterschied bei der Vorgehensweise aus.
So räume ich ein Lager zuverlässig
Ich gehe fast jedes Lager in drei Phasen an: erst aufklären, dann lautlos reduzieren, am Ende den Bunker sichern. Der häufigste Fehler ist, den zweiten Schritt zu überspringen und direkt in den Hof zu laufen. Days Gone bestraft das selten sofort, aber fast immer unnötig teuer.
Leise anfangen statt frontal reinzufahren
Am besten arbeite ich mich von einer Seitenlinie oder einer Anhöhe heran. Steine, um Wachen aus der Sichtlinie zu locken, sind simpel, aber effektiv. Wenn ich eine Armbrust oder eine schallgedämpfte Waffe dabei habe, nehme ich einzelne Ziele zuerst raus, vor allem Sniper oder Patrouillen, die sonst Alarm schlagen würden.
Wenn der Alarm losgeht, sofort umdenken
Sobald das Lager dich entdeckt, ist es sinnvoller, Deckung und Winkel zu wechseln, statt an derselben Barrikade festzuhängen. Ich vermeide Dauerfeuer auf kurze Distanz, wenn das Gelände unübersichtlich ist, und ziehe mich lieber kurz zurück, um die Gegner in einen engeren Korridor zu zwingen. Das kostet weniger Munition und verhindert, dass du von mehreren Seiten gleichzeitig bedrängt wirst.
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Den Bunker direkt danach sichern
Nach dem letzten Gegner suche ich immer sofort den Bunker. Dort liegt nicht nur der Fortschritt für das Lager, sondern meistens auch der eigentliche Mehrwert in Form des Rezepts und der Kartenerweiterung. Wer den Bunker überspringt, hat das Lager zwar praktisch erledigt, lässt aber den wichtigsten Teil liegen. Genau an diesem Punkt trennt sich sauberes Spielen von halb erledigter Arbeit.
- Aufklärung: Rauchfahne, erhöhte Position, Patrouillen markieren.
- Stealth: Steine, Armbrust, einzelne Takedowns, kein unnötiger Lärm.
- Notfallplan: Wenn du entdeckt wirst, Position wechseln statt stehen bleiben.
- Abschluss: Bunker öffnen, Rezept mitnehmen, Kartenbereich prüfen.
Das klingt simpel, macht in der Praxis aber den größten Unterschied. Gerade Lager mit mehreren Ebenen oder Sniperpositionen fallen deutlich leichter, wenn ich sie nicht wie eine Straßenkontrolle behandle. Danach ergibt die Belohnungsspur deutlich mehr Sinn.
Welche Belohnungen sich wirklich lohnen
Der sichtbare Bonus ist die Karte, der eigentliche Gewinn sind die Rezepte. Mit „Crafting-Rezepten“ sind die Baupläne gemeint, die dir neue Gegenstände an der Werkbank freischalten. Das reicht von nützlichen Hilfsmitteln bis zu Werkzeugen, die Kämpfe kontrollierbarer machen. Für mich ist genau das der Grund, warum sich jeder geräumte Stützpunkt doppelt bezahlt macht.
- Kartenaufdeckung: weniger Nebel, sichere Routen und bessere Orientierung.
- Crafting-Rezepte: mehr Optionen für Kampf, Kontrolle und Überleben.
- Story-Fortschritt: die Nebenstory „Hinterhaltcamp-Jäger“ kommt Stück für Stück voran.
- Trophäe: Alle 14 Lager sind die notwendige Basis für den Abschluss.
Wenn ich Prioritäten setzen muss, bewerte ich die Lager deshalb nicht nach Gegnerzahl, sondern nach dem, was sie auf der Werkbank freimachen. Genau an dieser Stelle merken viele Spieler, dass die Camps mehr als nur kleine Gefechte sind. Wenn trotzdem ein Ziel nicht auftaucht, liegt das meistens nicht an einem Bug, sondern an der Region oder der Reihenfolge.
Was du tun kannst, wenn ein Lager scheinbar fehlt
Wenn ein Lager auf deiner Karte fehlt, ist das fast nie ein Zufall. Meist ist es eines von drei Dingen: Die Region ist storybedingt noch nicht weit genug geöffnet, das Lager liegt abseits der Hauptwege auf einer Seitenhöhe, oder es gehört zu einer Mission, die es erst im Verlauf sichtbar macht. Ich prüfe dann zuerst die regionale Fortschrittsanzeige und fahre langsam die Randbereiche ab, statt mich nur an der Straße entlang zu hangeln.
- Region wechseln und prüfen, ob noch Nebel im Gebiet hängt.
- Auf Rauch, Sniper-Laser und provisorische Sperren achten.
- Nebenrouten, Hügelkanten und Seitenpfade mitnehmen.
- Nach dem Kampfsieg den Bunker öffnen, damit das Lager wirklich als erledigt zählt.
Gerade die Lager in den späten Regionen wirken dadurch oft versteckt, obwohl sie schlicht an einer ungünstigen Position sitzen. Ich würde also nicht zu früh von einer Lücke ausgehen, sondern die Karte systematisch lesen. Genau deshalb lohnt sich ein klarer Plan mehr als bloßes Herumfahren.
Warum sich die Lager früh auszuräumen wirklich auszahlt
Ich würde die Hinterhaltslager nicht für den Schluss aufheben, weil ihr Nutzen am Anfang und in der Mitte des Spiels am größten ist. Jede geräumte Stellung nimmt dir ein Stück Unsicherheit auf der Straße, und genau das spart Zeit, Material und Nerven. Wer Cascades und Belknap früh säubert, spielt den Rest von Days Gone deutlich kontrollierter.
Mein pragmatischer Ablauf ist simpel: Region öffnen, Lager markieren, leichtere Ziele zuerst und den Bunker sofort danach sichern. So werden aus den Hinterhaltslagern keine lästigen Pflichtaufgaben, sondern ein klarer Fortschritt, der die offene Welt spürbar angenehmer macht.