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God of War NG+ - So holst du das Beste raus!

Ulrich Stock

Ulrich Stock

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4. Juni 2026

Kratos im neuen Spiel+ von God of War, bereit für neue Abenteuer. Seine goldene Rüstung glänzt im nebligen Wald.

Der New-Game-Plus-Modus macht aus einem abgeschlossenen God-of-War-Durchlauf keinen bloßen Neustart, sondern eine zweite Runde mit mehr Spielraum. Wer die Geschichte noch einmal erleben will, bekommt je nach Teil unterschiedliche Extras: im 2018er Spiel vor allem stärkere Ausrüstung und neue Beute, in Ragnarök zusätzlich neue Progressionspfade, weitere Rüstungen und mehr Feintuning für Builds. Genau deshalb lohnt es sich, vor dem Start zu wissen, was erhalten bleibt, was erst später freigeschaltet wird und wann sich der Modus wirklich auszahlt.

Die wichtigsten Punkte auf einen Blick

  • NG+ startet erst nach dem Abschluss der Hauptstory und lässt dich mit einem großen Teil deines Fortschritts in eine neue Runde gehen.
  • Im 2018er God of War bleiben unter anderem Waffen, Rüstungen, Talismane, Ressourcen und Fähigkeiten erhalten.
  • God of War Ragnarök trägt zusätzlich Ausrüstung, Waffen inklusive des Draupnir-Speers und Skills in den zweiten Durchlauf.
  • Beide Modi setzen auf stärkere Gegner, neue Ausrüstung und mehr Freiraum für Builds, aber Ragnarök erweitert das System deutlich stärker.
  • Wer vor dem Start ein klares Build-Ziel festlegt, holt aus NG+ wesentlich mehr heraus als mit einem spontanen Neustart.

Was New Game Plus in God of War eigentlich leistet

Ich sehe New Game Plus in God of War vor allem als Modus für Spieler, die den zweiten Lauf bewusst spielen wollen. Die Story bleibt dieselbe, aber der Fortschritt wird nicht zurückgesetzt, und genau dadurch verändert sich das Tempo: Du kennst die Kämpfe bereits, setzt aber von Anfang an auf ein fertiges oder fast fertiges Build.

Das ist der eigentliche Reiz. NG+ ist keine neutrale Wiederholung, sondern eine zweite Kampagne mit mehr Druck, mehr Belohnungen und mehr Raum für Feinschliff. Gegner sind robuster, einige Attacken verhalten sich anders und die neuen Belohnungen sind darauf ausgelegt, bestehende Sets weiter auszubauen statt einfach nur Inhalte zu wiederholen. Wer den Modus nur als erneutes Durchspielen sieht, unterschätzt ihn ziemlich deutlich.

Gerade bei God of War ist das wichtig, weil sich die modernen Teile ähnlich anfühlen, aber im Detail anders funktionieren. Genau dort lohnt sich der Vergleich zwischen dem 2018er Spiel und Ragnarök. Daraus ergibt sich auch, welche Version von NG+ für welchen Spielertyp sinnvoll ist.

Kratos im God of War neues Spiel+ Menü, mit Fokus auf die Brustrüstung

Was im zweiten Durchlauf bleibt und was neu dazukommt

Je nachdem, ob du God of War (2018) oder God of War Ragnarök spielst, sieht NG+ etwas anders aus. Die Grundidee ist gleich, aber Ragnarök baut deutlich mehr auf dem System auf. Für die Praxis heißt das: Der zweite Durchlauf ist nicht nur schwerer, sondern auch flexibler.

Bereich God of War (2018) God of War Ragnarök
Freischaltung Nach Abschluss der Hauptstory auf beliebigem Schwierigkeitsgrad Nach Abschluss der Hauptstory mit NG+-Speicherstand
Übernommener Fortschritt Rüstungen, Verzauberungen, Talismane, Ressourcen, Fähigkeiten und Waffen Ausrüstung, Waffen inklusive Draupnir-Speer und Skills
Neue Inhalte Skap Slag, neue Seltenheitsstufe für Ausrüstung, neue Rüstungssets und Verzauberungen Neue Ausrüstung, höheres Level-Cap, neue Enchantments, neue Progressionspfade, erweiterte Niflheim-Arena
Grenzen am Anfang Mehr Gegnerdruck und teils neue Angriffsmuster, Cinematic-Skip nach erstem Durchlauf Sonic- und Hex-Arrows sind am Start nicht verfügbar, bestimmte Bereiche bleiben storygebunden
Besondere Extras Neue Rüstungssets und stärkeres Crafting über Skap Slag Black-and-White-Render-Modus, Burdens, zusätzliche Rüstungsvarianten, neue Boss-Anpassungen

Für mich ist der größte Unterschied nicht nur die Menge an neuem Loot, sondern die Art des Fortschritts. Das ältere NG+ baut stark auf Upgrade-Ökonomie und neuen Ausrüstungsoptionen auf, während Ragnarök das gesamte System breiter zieht. Dort bekommst du mehr Stellschrauben für Builds, mehr Varianten bei den Bosskämpfen und ein klarereres Gefühl dafür, dass der zweite Lauf wirklich eine eigene Runde ist.

Wer das sauber einordnet, vermeidet die meisten Frustmomente vor dem Neustart. Danach geht es darum, den Run sinnvoll vorzubereiten.

So bereite ich einen NG+-Run vor

Ich würde vor dem Neustart nicht einfach blind auf „Neues Spiel Plus“ drücken, sondern den Durchlauf mit einem Ziel starten. Das spart Zeit und verhindert, dass du mitten im zweiten Run merkst, dass dein Build nicht sauber steht. Vor allem bei Ragnarök macht es einen großen Unterschied, ob du nur „irgendwie stärker“ sein willst oder bewusst auf eine bestimmte Spielweise hinarbeitest.

  1. Hauptstory wirklich abschließen. Ohne vollständigen Story-Abschluss lässt sich NG+ nicht starten. Leg dir am besten vorher einen separaten Speicherstand an, damit du jederzeit zurück kannst.
  2. Dein Lieblingsbuild festziehen. Wenn du in Ragnarök spielst, lohnt sich ein Blick auf Level-9-Gear, weil diese Ausrüstung später in Plus-Versionen überführt werden kann. Im 2018er God of War ist Skap Slag die zentrale NG+-Ressource für den weiteren Ausbau.
  3. Wichtige Ressourcen nicht wahllos verbrennen. Hacksilver, XP und seltene Materialien sind im zweiten Durchlauf nützlich, aber nur dann, wenn du sie in die richtige Ausrüstung steckst. Übergangslösungen teuer aufzuwerten, fühlt sich fast immer schlechter an als zu warten.
  4. Schwierigkeitsgrad bewusst wählen. NG+ ist nicht automatisch nur „mehr vom Gleichen“. In beiden Spielen können Kämpfe spürbar härter ausfallen, und in Ragnarök gibt es zusätzlich Burdens, mit denen du den Run noch brutaler machen kannst.
  5. Nebeninhalte vorher erledigen, wenn du sie wirklich mitnehmen willst. Besonders optionale Bosskämpfe und hochwertige Builds sind vor dem Neustart oft sinnvoller als danach. Ich würde nur Dinge offenlassen, die ich bewusst erst in NG+ testen will.

Ein sauber vorbereiteter Run wirkt dadurch deutlich runder. Und genau an diesem Punkt stellt sich die nächste Frage: Für wen lohnt sich der Modus überhaupt, und für wen eher nicht?

Für wen sich NG+ wirklich lohnt

NG+ ist kein Pflichtmodus. Wer nur die Geschichte einmal erleben will, braucht ihn nicht. Wer aber mit dem Kampfsystem arbeiten, seine Ausrüstung schärfen oder einen härteren Lauf testen möchte, bekommt sehr viel zurück. Genau deshalb würde ich den Modus in drei klare Spielertypen einordnen.

Spielertyp Was der Modus bringt Mein Urteil
Story-Spieler Cinematic-Skip, vertraute Kampagne, schnellerer Wiedereinstieg Lohnt sich, wenn du die Geschichte noch einmal willst, aber nicht wieder alles neu aufbauen möchtest
Build-Tüftler Neue Rüstungen, stärkere Enchantments, zusätzliche Progression und mehr Kombinationsmöglichkeiten Sehr lohnend, weil der zweite Lauf das Kampfsystem tatsächlich erweitert
Challenge-Spieler Härtere Gegner, neue Angriffsmuster, Burdens und zusätzliche Boss-Anpassungen Besonders lohnend, wenn du bewusst an deine Grenzen gehen willst
Einmal-und-fertig-Spieler Wenig Mehrwert, wenn dich nur die Handlung interessiert Eher verzichtbar, außer du willst einzelne Builds oder Bosse nachholen

Wenn ich den Modus nüchtern bewerte, ist er vor allem für alle interessant, die God of War nicht nur durchspielen, sondern ausreizen wollen. Gerade Ragnarök bietet dafür genug Material, während der 2018er Teil stärker über das klassische Endgame-Upgrade funktioniert. Beides ist gut, nur eben für leicht unterschiedliche Erwartungen.

Damit bleibt noch der Teil, an dem die meisten Runs unnötig schlechter werden, als sie sein müssten: die typischen Fehler vor und im zweiten Durchlauf.

Typische Fehler, die den zweiten Durchlauf unnötig schwer machen

  • Zu früh starten. Wer ohne klares Build oder ohne saubere Ausrüstung loslegt, verschwendet den größten Vorteil von NG+.
  • Ressourcen auf Zwischenlösungen werfen. Es fühlt sich kurzfristig gut an, ein halbfertiges Set aufzurüsten, lohnt sich langfristig aber oft nicht.
  • Gegnerdruck unterschätzen. NG+ ist nicht nur „mehr Lebenspunkte“. Gerade stärkere Feinde und zusätzliche Boss-Anpassungen zwingen dich dazu, sauberer zu spielen.
  • In Ragnarök die Story-Gates vergessen. Dass du Waffen und Skills behältst, heißt nicht, dass sofort alle Bereiche offen sind. Manche Zugänge bleiben bis zum passenden Storypunkt gesperrt.
  • Die falsche Schwierigkeit aus Gewohnheit wählen. Wer einfach den alten Schwierigkeitsgrad übernimmt, bekommt nicht automatisch den besten Lauf. Manchmal ist eine Stufe höher oder niedriger die deutlich bessere Entscheidung.

Wer diese Punkte im Blick behält, nutzt NG+ als Werkzeug statt als Frustverstärker. Und genau das macht den Modus bis heute interessant: Er belohnt Planung, nicht nur Reaktion.

Warum sich ein sauber geplanter NG+-Run auszahlt

Ein gut vorbereiteter NG+-Durchlauf zeigt am Ende ziemlich klar, wie viel Tiefe in God of War steckt. Im 2018er Teil tragen Skap Slag, neue Ausrüstungsränge und zusätzliche Rüstungssets den zweiten Lauf. In Ragnarök kommen mehr Progressionspfade, neue Enchantments, Burdens und die erweiterte Arena dazu, also genau die Bausteine, die aus Wiederholung eine echte zweite Spielphase machen.

  • Ich würde immer mit einem klaren Ziel starten: maximaler Schaden, mehr Komfort oder bewusst harte Challenge.
  • Ich würde vor dem Neustart einen separaten Speicherstand anlegen, damit ich ohne Risiko experimentieren kann.
  • Ich würde Ressourcen nur dann investieren, wenn sie wirklich in das Build passen, das ich im zweiten Lauf spielen will.

So wird aus NG+ kein bloßer Neustart, sondern ein zweiter, kontrollierterer und meist besserer Durchlauf, der sich für Rückkehrer deutlich mehr lohnt als ein einfaches erneutes Beginnen.

Häufig gestellte Fragen

Im NG+ von God of War (2018) bleiben Rüstungen, Verzauberungen, Talismane, Ressourcen, Fähigkeiten und Waffen erhalten. In Ragnarök zusätzlich Ausrüstung, Waffen (inkl. Draupnir-Speer) und Skills. So startest du stärker in den zweiten Durchlauf.

Ja, besonders für Build-Tüftler und Challenge-Spieler. Ragnarök erweitert das System stark mit neuen Rüstungen, höheren Level-Caps, erweiterten Progressionspfaden und Boss-Anpassungen, was den zweiten Durchlauf zu einem frischen Erlebnis macht.

Schließe die Hauptstory ab, lege ein klares Build-Ziel fest und investiere Ressourcen weise. Wähle den Schwierigkeitsgrad bewusst und erledige wichtige Nebenquests vorher, um Frust zu vermeiden und das Maximum herauszuholen.

Zu früh starten, Ressourcen auf Zwischenlösungen verschwenden, den Gegnerdruck unterschätzen oder die falsche Schwierigkeit wählen. Auch das Vergessen von Story-Gates in Ragnarök kann den Spielspaß mindern.
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Autor Ulrich Stock
Ulrich Stock
Mein Name ist Ulrich Stock und ich bringe 12 Jahre Erfahrung im Bereich Spiele, Freizeit und Wissen mit. Schon früh habe ich eine Faszination für die Welt der Spiele entwickelt, sei es in Form von Brett- und Kartenspielen oder digitalen Abenteuern. Diese Leidenschaft hat mich dazu inspiriert, nicht nur selbst zu spielen, sondern auch mein Wissen und meine Erfahrungen mit anderen zu teilen. Ich schreibe über verschiedene Themen, die von Spielstrategien bis hin zu den neuesten Trends in der Freizeitgestaltung reichen. Dabei lege ich großen Wert darauf, meine Informationen sorgfältig zu recherchieren und komplexe Themen verständlich aufzubereiten. Mein Ziel ist es, meinen Lesern nützliche und aktuelle Inhalte zu bieten, die ihnen helfen, die Vielzahl an Möglichkeiten in der Welt des Spiels und der Freizeitgestaltung besser zu verstehen.
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